Fast jeder hat schon einmal Federball gespielt. Auf der Wiese, im Hinterhof oder auf dem Trottoir haben wir unserem Spielpartner den gefiederten Ball zugeschlagen. Trotz dieser Vertrautheit wird Federball als Wettkampfsportart meist falsch beurteilt. Der Federball erreicht bei den krachenden Schmetterschlägen Anfangsgeschwindigkeiten von 300 km/h. Obwohl der Ball im Flug rasch bremst, ist er nur durch blitzschnelle Reaktionen zu erreichen. Die kräftigen Laufbewegungen in Verbindung mit den präzisen Schlägen stellen hohe Anforderungen an das konditionelle und technische Vermögen des Spielers.
Der Badmintonspieler benötigt das Konzentrationsvermögen eines Schachspielers, die Reflexe eines Tischtennisspielers, die Schnelligkeit eines Sprinters, die Wurfkraft eines Speerwerfers, die Kraftausdauer eines Eisschnellläufers, die Ausdauer eines 1000-Meter-Läufers sowie Wendigkeit, Spielwitz und technisches Können. Diese Vielseitigkeit der Anforderungen macht Badminton zu einem anspruchsvollen und harten Wettkampfsport.

 

Aber auch auf tieferem Leistungsniveau bietet Badminton die Möglichkeit, den ganzen Körper bei freudvollem und abwechslungsreichem Spiel zu betätigen. Dies gilt für die ganze Familie, da alle Alters- und Leistungsstufen entsprechende sportliche Anerkennung finden, indem Leistungs- und Spielniveau durch die Auswahl des geeigneten Spielpartners selber definiert werden.